Argumente

Die 4 wichtigsten Gründe

1. Eine Auswahl für die Bevölkerung

Ein einziger Vorschlag des Gemeinderates zur Überbauung der Burgunwiese mit einem Alterszentrum reicht nicht aus. Die Bevölkerung soll mitbestimmen dürfen, wie die zentrale Burgunwiese künftig genutzt wird. Dafür braucht sie mehr als nur diesen einen Vorschlag, um entscheiden zu können.

2. Zukunft nicht leichtfertig verbauen

Wenn die letzte Freifläche im Zentrum erst einmal verbaut ist, lässt sich dies nicht mehr rückgängig machen. Wesentlicher Gestaltungsspielraum im Zentrum geht dadurch verloren. Die zahlreichen Neubauten mit ihren Neuzuzüger*innen werden Neuhausen aber verändern. Eine Gestaltung dieser Freifläche kann nicht ohne die Auseinandersetzung mit den Bedürfnissen der aktuellen und zukünftigen Generationen geschehen.

3. Gesamtentwicklung berücksichtigen

Der Gemeinderat hat die Wünsche einer einzigen Institution an erste Stelle gesetzt, ohne die Gesamtentwicklung der Gemeinde zu berücksichtigen. Der Richtplan für die Gemeinde liegt erst seit kurzem vor und muss erst diskutiert werden. Die Gestaltung der zentralsten Freifläche Neuhausens sollte in diese Diskussion einfliessen.

4. Eine nachhaltige Investition

Mit der Bevölkerung zu sprechen und bedarfsorientiert zu planen, zahlt sich mit mehr Lebensqualität aus. Das darf die Gemeinde auch etwas kosten. Der aktuelle Mitwirkungsprozess mit einigen handverlesenen Vereinsvertreter*innen und Politiker*innen sowie die erstellten externen Studien sind dagegen noch lange keine Garantie dafür, dass die Anliegen der Bevölkerung tatsächlich erkannt und aufgenommen werden.





Initiativ-Text

Die Initiative verlangt, dass die Gemeinde Neuhausen am Rheinfall auf der Burgunwiese einen öffentlichen Park für Erholung und Spiel sowie als Begegnungsort betreibt. Damit wollen die Initiant*innen erreichen, dass die grösste Freifläche Neuhausens weiterhin der gesamten Bevölkerung offen steht.

Die Initiant*innen sehen durchaus auch Möglichkeiten, ein Gebäude für Gastronomie oder als Quartiertreffpunkt auf der Burgunwiese zu errichten, wenn dieses dem Initiativ-Zweck eines Begegnungsortes entspricht. Mit der offenen Formulierung der Initiative bleibt genug Spielraum, die Burgunwiese für die breite Bevölkerung zu attraktivieren.

Der Text der kommunalen Verfassungsinitiative im Wortlaut:

Art. 3a (neu)
Die Gemeinde betreibt einen öffentlichen Park für Erholung und Spiel sowie als Begegnungsort auf dem Grundstück GB Nr. 513 (Burgunwiese) und dem nördlich angrenzenden Grundstück GB Nr. 2967 (Burgunvilla) mit einer zusammenhängenden Fläche von mindestens 12‘000 Quadratmetern.